Bornholmer Strasse

Die Bösebrücke über die die Bornholmer Straße verläuft, war der Grenzübergang für Westberliner und Bundesbürger.

Am 9. November 1989 um 22.30 Uhr wurde dieser Grenzübergang für alle Besucher aus dem Ostteil der Stadt geöffnet.
Die Geschichte ist auf einer Seite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin nachzulesen. Ich persönlich verfolgte die Neuigkeiten am Fernseher und am Radio. Für mich gabs damals nur einen Radiosender, nämlich RIAS 2 (siehe auch Wikipedia:RIAS).

Am nächsten Morgen berichteten mir meine Klassenkameraden, wie sie “Bornholmer” oder am Brandenburger Tor gefeiert hätten. Eintragungen im Klassenbuch wegen Verspätungen oder Fernbleibens gab es am 10. November nicht.
Jeder “Ossi”, der zu dieser Zeit in den “Westen” kam, erhielt ein Begrüßungsgeld von DM 100,-. Die Familie Fischer (die Familie meiner Freundin) fuhr erst ca. ein Jahr später nach Berlin (West), legte ihr Begrüßungsgeld zusammen und erstanden einen CD-Player.
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