Mühlhausen 2002 (1)

2002. Zwölf Jahre danach.
Straßennamen, die immer mehr Seltenheitswert bekommen.
Fassaden, die eine nach der andern renoviert werden.
Begegnungen, die kaum noch als besonders empfunden werden.
"Das Vergangene ist nicht tot. Es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd."
(Christa Wolf)

2002. Zwölf Jahre danach.
Straßennamen, die immer mehr Seltenheitswert bekommen.
Fassaden, die eine nach der andern renoviert werden.
Begegnungen, die kaum noch als besonders empfunden werden.

Direkt neben der Kapelle der Versöhnung ist die Gedenkstätte Bernauer Straße. Hier steht ein Stück originalgetreue Mauer inkl. Todesstreifen. Neben der hier abgebildeten Tafel kommt man auf die ehemalige Ostseite der Mauer. Von hier kann man durch Spalte auf den Todesstreifen blicken.

Wenn man dieses Bild sieht, bekommt man eine Idee davon, wie es aussah, als unsere kleine Reisetruppe durch die Berlin/Bandenburger Umgebung zogen. Das Problem war natürlich nicht die Fahrradkolonne, sondern die Teenager darauf. Wie es sich für anständige Teenies gehörte kannten wir kein Erbarmen.
Das folgende Bild symbolisiert sehr schön unser damaliges Verhältnis zu Regelungen, Regeln und vor allem Verboten: